Anschrift:

Kirchgemeinde Jena Friedenskirche

Philosophenweg 1
07743 Jena

Tel. 03641 449906 

Einige Fakten

1686 : Baubeginn auf dem Johannisfriedhof als neue Gottesackerkirche, Baumeister: Johannes Mützel

1693 Einweihung als Johann - Georgs - KircheUhr (letzter Einlass 17:30 Uhr)

1743 Übertragung an die Garnisonsgemeinde, nun als Garnisonskirche bezeichnet

1946 Umbenennung zur Friedenskirche

Informationen, Impressionen und Bilder aus Jena

Die Friedenskirche in Jena

Erbaut worden war die heutige Friedenskirche innerhalb einer Bauzeit von etwa 8 Jahren gegen Ende des 17. Jahrhunderts. Die sich inmitten der alten Totenmale erhebende Kirche trägt ihren heutigen Namen erst seit dem Kriegsende nach 1945. ZU Zeiten ihrer Erbauung hieß sie Johann-Georgs-Kirche.

Den Zweiten Weltkrieg hatte die Kirche ohne größere Beschädigungen überstanden und mit dem Kriegsende fanden hier erste Gottesdienste statt. So gab man ihr den Namen Friedenskirche.

.Jena wurde im Jahre 1672 Hauptstadt des Herzogtums Sachsen-Jena und so erbaute man ab 1686 auf Bestreben von Johann-Georgs II., Herzog von Sachsen-Eisenach, diese Kirche auf dem Gelände des alten Johannisfriedhofs. Die Kirche wurde nach ihm benannt, aber das Herzogtum hatte nur kurzen Bestand. Bereits zur Einweihung der Kirche am 16. Juli 1693 gab es das Jenaer Herzogtum bereits nicht mehr.

Durch den Tod des noch sehr jungen Herzogs Johann Wilhelm war es bereits 1690 an die Eisenacher gefallen. So blieb der ursprüngliche Name auch nur kurz erhalten und die Kirche wurde Mitte des 18. Jahrhunderts zur Garnisonkirche umbenannt.

Die Kirche selbst ist ein eher schlichter Barockbau. An das einschiffige Langhaus schließen sich ein fünfseitiger Chor mit Tonnengewölbe und ein achteckiger Chorturm an. Sie hat einen mächtigen Turm, den man allerdings erst Anfang des 18. Jahrhunderts mit einer Haube versah. Der Kanzelaltar in der Kirche wurde ins einer jetzigen Form im Jahr 1835 erbaut.

 

Der Johannisfriedhof

Durch den Bau der Jenaer Humboldtstraße im Jahr 1938 wurde der große Johannisfriedhof vom Kirchgelände der gegenüberliegenden Johanniskirche getrennt, so dass er allein zur Friedenskirche gehörig erscheint. Die heutige Friedenskirche war hier ursprünglich die Gottesackerkirche inmitten dieses alten Friedhofs. Er ist einer der schönsten in der Umgebung und hier ruhen auch zahlreiche bedeutende Jenaer Persönlichkeiten., u. a. Carl Zeiss, J. Wolfgang Döbereiner, Karl Ludwig von Knebel und Johanna Schopenhauer.

Ein Spaziergang über den Friedhof mit seinem alten Baumbestand und einem anschließenden Besuch der Friedenskirche mit der erstaunlichen Stille inmitten der pulsierenden Großstadt lohnt sich in jedem Falle.

 

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