Die Kunitzburg bei Jena

Veranstaltungstipp

Kulturarena 2017

6.7. bis 20.8.2017

Kulturarena Jena

Kulturarena 2017 in Jena

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Gasthaus zur Kunitzburg

Lange Straße 32

07751 Kunitz

 

Telefon 03641 / 422482

email zur-kunitzburg@gmx.de

Ausflugsziele in und um Jena

Die Kunitzburg

Die einstige Burg Gleißburg

Heute nennt man sie nur noch die Kunitzburg. Unter dem einstigen Namen Gleißburg kann sich in Kunitz, einem kleinen Ortsteil von Jena, kaum noch jemand etwas vorstellen. Die Kunitzburg liegt auf einer Höhe von etwa 350 Metern über N.N. auf dem nördlichsten der Jenaer Berge rechts der Saale. Sein Name ist Gleisberg, was den Bezug zum ursprünglichen Namen der Kunitzburg erkennen lässt.

Beliebtes Wanderziel im Norden von Jena

Die Kunitzburg ist ein beliebtes Wanderziel in der Umgebung von Jena. Da sie ohnehin nur zu Fuß zu erreichen ist gibt es kaum Alternativen für den Aufstieg. Für den Weg zur Kunitzburg hat man im Prinzip zwei Optionen.

Die eine führt vom Jenzighaus beginnend auf dem "Hufeisen"-Wanderweg über den ganzen Bogen um die Kunitzer Senke, wozu der durchschnittliche Wanderer etwa ein bis zwei Stunden benötigt.

Die zweite Möglichkeit führt direkt auf steilem Weg vom Ortsteil Kunitz hinauf zur Ruine der Höhenburg.

Der Ursprung der Kunitzburg

Der Bach, der das Tal nördlich des Bergzugs durchfließt, nennt sich die Gleise. Mit den Bahngleisen hat er nichts zu tun. Vielmehr kommt das Wort "Gleißen" von "Glänzen" oder besser "Glitzern". Die "Gleisburg" , wie die Kunitzburg richtig hieß, hat wiederum ihren Namen von dem dort einst wohnenden Adelsgeschlecht übertragen bekommen.

Die Herren von Gleisberg wurden bereits im 11. Jahrhundert in Urkunden erwähnt.

Die erste Erwähnung der Burg stammt allerdings erst aus dem Jahre 1261. Die wahre Zeit ihrer Erbauung ist nicht wirklich bekannt.

Die Gleißburg und die Sage von Gliza

Die Tochter von Karl des Großen hieß Gliza. Die Legende behauptet, dass der Name der Gleißburg mit ihr in Zusammenhang steht, was aber nicht sehr wahrscheinlich ist.


Ein Gedicht von Heinrich Doering erinnert an die Gliza-Sage:

Hoch auf des Gleisbergs waldigen Höh´n
Ist´s in der Nacht nicht geheuer.
Ein dumpfes, banges Klagegetön
verhallt in dem Burggemäuer.
Auch zeigt sich dort eine Lichtgestalt,
die leisen Schritts die Ruinen umwallt.